
Bei der Bewegung sind insgesamt Nerven Muskeln, Knochen, Gelenke und Sinnesempfindungen beteiligt. Die körperliche Bewegung ist ein willkürlicher Akt, das heisst es geht vom Gehirn aus ein willentlicher Entschluss eine Bewegung durchzuführen. Jede Bewegung beginnt somit im Gehirn. Der Ausgangspunkt der Willkürmotorik ist der sog. Gyrus präcentralis der Großhirnrinde. Von dort aus verlaufen Nervenfasern abwärts bis sie in der Höhe der sog. Pyramidenkreuzung auf die Gegenseite wechseln. Dieses erste motorische Neuron endet dann im Rückenmark. Dort beginnt das zweite motorische Neuron welches die Impulse vom Rückenmark zum jeweiligen Muskel weiterleitet und eine Bewegung auslöst.
Aus der Tatsache, dass die motorischen Nerven auf die Gegenseite kreuzen geht eine wichtige klinische Konsequenz hervor: Ein Schlaganfall (Fachbegriff Insult) der die rechte Gehirnhälfte betrifft, äußert sich in einer Lähmung der linken Körperhälfte.
An der Bewegung sind aber auch noch andere Systeme und Nervenzellen beteiligt. So reguliert z.B. das Kleinhirn die Feinmotorik, das Gleichgewichtssystem und das Auge liefern wichtige Informationen für die Lage im Raum, spezielle Nervenzellen der Haut können Schmerz, Tastsinn, Tiefensinn und Vibrationen aufnehmen und ans Gehirn weiterleiten und so ebenfalls die Bewegung beeinflussen.
Lagerungen: 135° Bauchlagerung, minimale Seitenlagerung, 30° Seitenlagerung
Mobilisationshilfen: Gehbock, Unterarmgehstützen (Krücken), Gehgestell, Rollator
Patientenlifter, Stehlifter, Badelifter
weiter ---- Startseite
Die Mobilität ist eine der grundsätzlichen Betätigungsfelder in der Pflege von Menschen.