
Die Tymanosklerose ist eine spezielle Form der chronischen Mittelohrentzündung die gehäuft bei jungen Frauen auftritt. Die Ursache ist unbekannt. Im Rahmen einer chronischen Entzündug des Mittelohrs kommt es zur vermehrten Bildung von Bindegewebe und Einlagerung von Mineralstoffen (v.a. Calcium), was zu einer Verhärtung (im Fachbegriff Sklerose) des Mittelohrs führt. Je nach Ausprägung der Erkrankung kommt es zur Schwerhörigkeit. In schweren Fällen der Tympanosklerose bildet sich eine hochgradige Schwerhörigkeit aus. Die Therapie bei einer Tympanosklerose gestaltet sich als sehr schwierig, da eine Operation nur manchmal zu einer deutlichen Besserung der Hörminderung führen und recht häufig Komplikationen durch die Operation auftreten. Die häufigste Komplikation besteht in einer Verschlechterung der Innenohrleistung, was die durch die Tympanosklerose bedingte Schallleitungsschwerhörigkeit noch verstärkt. Schallleitungsschwerhörigkeiten entstehen durch die Störung in der Weiterleitung der durch das Ohr führenden Schallwege. Dazu zählt das äußere Gehör mit den Ohrmuscheln ebenso wie das Trommelfell oder das durch die Tympanosklerose veränderte Mittelohr mit den Gehörknöchelchen. Von einer Innenohrschwerhörigkeit (auch Schallempfindungsschwerhörigkeit genannt) spricht man, wenn die Gehörschnecke geschädigt ist. Dies kann als Folge einer Komplikation im Rahmen einer Operation auftreten. Entscheidet der Arzt und der Patient sich trotzdem für eine Operation bei einer Tympanoskerose, so sind meist zwei Operationen nötig um das Mittelohr wieder herzustellen.
weiter ---- Startseite ---- HNO im Überblick
HNO ist die Abkürzung für Hals-Nasen-Ohren und stellt ein medizinisches Fachgebiet dar.
Lesen Sie den Disclaimer (Haftungsausschluss) wenn es sich um medizinische Informationen handelt.