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HNO - Hals- Nasen- Ohrenkrankheiten



 

 

Nase und Nasennebenhöhle

Die Nase und die Nasennebenhöhlen sind relativ häufig bei Erkrankungen betroffen.


Erkrankungen der Nase, der Nasennebenhöhlen und des Rachens sind relativ häufig. Die häufigsten Symptome die Patienten angeben sind die behinderte Nasenatmung, Nasenbluten, allergische Reaktion der Nase, Erkältungssymptome mit verstopfter, rinnender Nase sowie Schluckstörungen wenn es sich um eine Erkrankung des Rachens handelt.

 

Erkrankungen der Nase

Anatomie der Nase
Behinderte Nasenatmung
Choanalatresie
Chronische Nasennebenhöhlenentzündung beim Kind
Entzündung der Nasenschleimhaut die weder allergisch noch durch Erreger bedingt sind
Epistaxis (Nasenbluten)
FESS OP der Nasennebenhöhle
Kieferhöhlenpunktion
Mukoviscidose (Cystische Fibrose)
Mukozele
Nasenbeinbruch
Nasenfehlbildungen
Nasenfistel
Nasenkorrektur
Nasennebenhöhlentumore (Kieferhöhlentumor,..)
Nasenpolypen
Nasenscheidewandperforation
Nasentumor
Ozäna, Rhinitis atrophicans (Stinknase)
Pilzinfektion der Nasennebenhöhlen
Rhinosklerom
Rhinits (Entzündung der Nasenschleimhaut)
Rhinophym
Rotlauf der Nase (Erysipel)
Septorhinoplastik
Septumabszess (Abszess der Nasenscheidewand)
Septumdeviation (Verkrümmung der Nasenscheidewand)
Sinusitis (Entzündung der Nasennebenhöhlen)
Untersuchungsmethoden bei Erkrankungen der Nase
Zephalozele

 

Anatomie der Nase

Die äußere Nase besteht aus einem knöchernen Teil (der Nasenpyramide, bestehend aus Teilen des Oberkiefers, der Stirnbeins und des Nasenbeins) und einem knorpeligen Anteil. Die innere Nase besteht aus der Nasenscheidewand (Septum nasi) welche die  rechte von der  linken Nasenhöhle trennt. Die Nasenhöhlen münden in die Choane. Als Choane (lateinisch Choana) bezeichnet man die paarige hintere Öffnung der Nasenhöhle (Cavum nasi).

Ein angeborener Verschluss der Choanen wird Choanalatresie bezeichnet. Bei einseitigem Verschluss kommt es nach der Geburt zu Schleimabsonderungen aus dem verschlossenen Abschnitt, bei doppelseitigem Verschluss entsteht ein lebensbedrohlicher Zustand bald nach der Geburt. Die Therapie besteht zu Beginn in einem Durchstoßen der Atresieplatte, besser noch endonasales Aufbohren und Einlage eines Kunsstoffröhrchens.

Das Dach der Nasenhöhle wird druch die lamina cibrosa des Siebbeins, dem Nasenbein und z.T. dem Keilbein gebildet. Hier befindet sich auch die Regio olfactoria für die Riechempfindung. Der Boden wird durch den harten Gaumen gebildet. Die mediale Wand wird durch das Septum gebildet.

nase

An der jeweils seitlichen Wand befinden sich die drei Naschenmuscheln (Chonchae nasalis). Dabei handelt es sich um knöcherne, mit Schleimhaut bedeckte Wülste, von denen die obere und die mittlere Muschel zum Siebbein gehört, während die untere Muschel ein eigenständiger Knochen ist. Unter der unteren Muschel (= unterer Nasengang) mündet der Tränennasengang, der Ductus lacrimalis.

Unter der mittleren Muschel (=mittlerer Nasengang) mündet in einem gemeinsamen Ausgang der Ausführungsgang der Stirnhöhle (Ductus nasofrontalis), der Abfluss der Kieferhöhle und die vorderen Siebbeinzellen. Unter der unteren Muschel (=unterer Nasengang) münden die hinteren Siebbeinzellen.

Mit der Nasenhöhle sind die Nasennebenhöhlen verbunden. Es sind dies:

  • Der Sinus maxillaris (Kieferhöhle)
  • Sinus ethmoidalis (Siebbeinzellen)
  • Sinus fronatlis (Stirnhöhle)
  • Sinus sphenoidalis (Keilbeinhöhle)


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HNO ist die Abkürzung für Hals-Nasen-Ohren und stellt ein medizinisches Fachgebiet dar.

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