
Eine zweite häufige Ursache für Notfallsituationen im Bereich der HNO sind akute Verlegungen der oberen Atemwege. Die Ursachen können vielfältig sein:
Als eine besondere Ursache für eine Obstruktion der oberen Atemwege kommt noch der Verschluss der Atemwege nach Tracheotomie oder totaler Laryngektomie in Frage. Die Symptome bei akutem Verschluss der oberen Atemwege sind:
Das Leitsymptom ist also der inspiratorische Stridor, ein ziehendes, pfeifendes Geräusch bei der Einatmung, im Gegensatz zum expiratorischen Stridor, der bei der Ausatmung zu hören ist und auf eine Obstruktion im Bereich der unteren Atemwege, v.a. der Bronchien (Beispiel: Asthma) schließen lässt.
Das Verhalten und die Behandlung einer solchen akuten Störung hängt vom Ausmaß der Verlegung, von der Ursache und vom Verlauf ab. Eine akute Verlegung mit starker Atemnot bedarf einer sofortigen Behandlung durch Tracheotomie oder Koniotomie.
Bei Mundbodenphlegmone oder Peritonsillarabszeß herrscht zu Beginn oft keine Atemnot vor. Beide Erkrankungen werden in der Regel antibiotisch und chirurgisch behandelt. Bis zur chirurgischen Therapie gilt es zu beachten, dass alle Entzündungen im Mund- oder Rachenraum innert kurzer Zeit massiv anschwellen können und sich in kurzer Zeit zu einem Verschluss der Atemwege entwickeln kann.
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HNO ist die Abkürzung für Hals-Nasen-Ohren und stellt ein medizinisches Fachgebiet dar.
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