
Kapitel 1 - Fortsetzung
DIE PROGRAMMZEILEN
Die ersten paar grün gefärbten Zeilen schauen so aus:
//
// main.m
// Prog1
//
// Created by infobliss.at on 27.07.06.
// Copyright __MyCompanyName__ 2006. All rights reserved.
//
Diese Zeilen haben Sie stehengelassen bevor Sie mit dem eigentlichen Programmieren begonnen haben. Der hier abgedruckte Text unterscheidet sich etwas von dem was Ihr Computer ausgedruckt hat (in der Zeile „ Created by....“ steht wahrscheinlich Ihr Name und das gerade gültige Datum). Da sich also Ihre Zeilen inhaltlich von den hier angegebenen Zeilen unterscheiden, scheinen Sie nicht viel Auswirkung auf die Ausführung des Programms zu haben. In der Tat ist das so. Denn all diesen Zeilen ist gemeinsamm, das Sie mit zwei (grünen) Schrägstrichen beginnen. Sie können ja versuchen zurück ins Editor Fenster zu gehen und in einer beliebigen Zeile zwei Schrägstriche setzen. Sie werden merken, der erste Schrägstrich ist noch schwarz, fügen Sie einen zweiten hinzu wird er grün. Mit diesen beiden Schrägstrichen aktivieren Sie die Kommentarfunktion, das heisst, Sie können jetzt einen beliebigen Kommentar schreiben, so lange bis Sie enter drücken und in eine neue Zeile gelangen. Soll der Kommentar in der nächsten Zeile weiter gehen, müssen Sie wieder zwei grüne Schrägstriche setzen. Diese Funktion ist sehr wichtig und angnehm, denn Sie macht die Programme für Sie, oder jeden anderen Programmierer der Ihr Programm bearbeiten will, lesbarer und übersichtlicher. Sollten Sie vorhaben Kommentare oder Gedanken über mehrere Zeilen hinweg zu schreiben, können Sie anstatt den Schrägstrichen auch mit Schrägstrich-Stern /* beginnen. Sie können dann auch mehrere Zeilen schreiben, ohne jedesmal am Zeilenanfang zwei Schrägstriche setzen zu müssen. Allerdings müssen Sie dann diesen Kommentar mit */ beenden. Der Compiler ignoriert alle Kommentare, deshalb wird jetzt auch klar, warum sich Ihre Anfangszeilen von den hier abgedruckten Zeilen unterscheiden dürfen. Im übrigen waren diese ersten Zeilen schon vorhanden als Sie das Programm geöffnet haben, das heisst, Xcode hat Sie für Sie angelegt.
Jetzt beginnt also der eigentliche Programmteil. Objective-C ist eine sog. „Case-sensitive Sprache“, das bedeutet, dass es NICHT egal ist ob etwas groß oder klein geschrieben wird. Allerdings ist es z.B. egal wo in der Zeile Sie Ihr Statement beginnen, ob ganz am Rand oder erst in der Mitte der Zeile ist egal. Das ist angenehm, denn es hat Auswirkungen auf die Lesbarkeit von Programmen wenn nicht alles am Rand zusammengequtescht werden muss.
Weiter geht Ihr Programm mit der folgenden Zeile:
#import <stdio.h>
Hier sagen Sie dem Compiler er soll eine Datei mit dem Namen stdio.h importieren. stdio.h ist eine System Datei, d.h. Sie haben diese Datei nicht selbst geschrieben, vielmehr wird Ihnen diese Datei vom OSX Betriebssystem quasi zur Verfügung gestellt. An der Endung .h erkennen Sie, stdio.h ist eine Header-Datei.
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EINSTIEG
KAPITEL 1: SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM ERSTEN PROGRAMM
KAPITEL 2: OBJEKTE, KLASSEN, INSTANZEN UND METHODEN
KAPITEL 3: DIE VERSCHIEDENEN DATENTYPEN
KAPITEL 4: DIE PROGRAMMSCHLEIFEN
KAPITEL 5: ENTSCHEIDE DICH, ENTWEDER ODER....
KAPITEL 6: UND NOCHMALS KLASSEN
KAPITEL 7: VERERBUNG
KAPITEL 8: POLYMORPHISMUS, DYNASCHISCHE TYPISIERUNG UND DYNAMISCHES BINDEN
KAPITEL 9: NOCH MEHR DATENTYPEN UND VARIABLEN
KAPITEL 10: CATEGORIES, POSING AND PROTOCOL
KAPITEL 11: DER PRÄPROZESSOR