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Objective-C, Xcode und Cocoa Tutorial


 

Kapitel 1 - Fortsetzung

Kommen wir zur nächsten Zeile:
int main(int argc, const char *argv[])

Die Funktion main:
Mit main geht das Programm los. Jedes ausführbare Programm hat eine main Funktion. main ist ein reserviertes Key-Wort. Sie können auch selbst Funktionen programmieren, dürfen diese Funktion dann aber nicht main nennen, denn diese Funktion ist bereits besetzt. Den Begriff der Funktion soll hier nur grundsätzlich besprochen werden. Vorerst begnügen wir uns damit, das wir die Funktion main benötigen um unser Programm zu starten.

An dieser Stelle soll nur der prinzipielle AUFBAU einer solchen Funktion kurz besprochen werden. Denn grundsätzlich ist jede Funktion nach der folgenden Syntax (Syntax bedeutet Zusammenstellung) aufgebaut:

Datentyp Name ( Argumentliste )
        {
            Anweisungsteil
                Rückgabeanweisung(en)
        }

Vergleichen Sie das mal kurz mit Ihrem geschriebenen Programm:

int main(int argc, const char *argv[])
{

  printf ("Hallo Welt");

return 0;
}



Sie erkennen, Sie haben eine Funktion programmiert. Im Falle der main-Funktion ist der Datentyp int, der Name main, die Argumentliste ist (int argc, const char *argv[]), der Anweisungsteil ist printf ("Hallo Welt"); und die Rückgabeanweisung ist return 0;

Die Argumentliste:
Die Bedeutung der einzelnen Befehle in  der Argumentliste soll uns im Moment keine Sorgen bereiten, sondern nur deren prinzipielle Aufgabe soll hier besprochen werden: mit der Argumentliste können weitere Informationen der Hauptfunktion main übergeben werden (das Programm startet mit main und schaut: aha, da sind noch ein paar Informationen die ich übernehmen muss). Sie können einmal versuchen die Argumentliste (int argc, const char *argv[]) mit Ausnahme der beiden Klammern zu löschen, so dass diese Zeile wie folgt aussieht:

int main()

und jetzt das Programm starten. Es müsste immer noch funktionieren. Das zwischen den Klammern nichts steht bedeutet: die Funktion main bekommt nichts übergeben, Sie soll einfach nur starten. Die Funktion main benötigt in diesem Moment keine zusätzlichen Informationen aus der Argumentliste, wir brauchen dieser Funktion auch nichts mitzugeben, denn Sie wollen nur, dass Ihre Zeile „Hallo Welt“ am Bildschirm angezeigt werden soll. Also steht zwischen den Klammern nichts. Das Nichts hat einen englischen Namen, nämlich void (heisst eigentlich richtig übersetzt: Leere, Lücke, Fehlstelle). Sie können also - wenn Sie wollen - diese erste Zeile umwandeln:

int main(void)

Das Programm sollte immer noch funktionieren. void ist ebenfalls ein geschützter Begriff und wird später noch besprochen und deshalb auch in einer anderen Farbe angezeigt.

Das heisst aber im übrigen auch nicht das die Argumentliste (int argc, const char *argv[]) keinen Sinn hätte und total umsonst ist, so ist das nicht! Sie brauchen Sie nur für Ihre spezielle - und auch sehr einfache Aufgabe, nämlich einen kleinen Satz am Bildschirm anzuzeigen - noch nicht.


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Das Inhaltsverzeichnis

EINSTIEG
KAPITEL 1: SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM ERSTEN PROGRAMM
KAPITEL 2: OBJEKTE, KLASSEN, INSTANZEN UND METHODEN
KAPITEL 3: DIE VERSCHIEDENEN DATENTYPEN
KAPITEL 4: DIE PROGRAMMSCHLEIFEN
KAPITEL 5: ENTSCHEIDE DICH, ENTWEDER ODER....
KAPITEL 6: UND NOCHMALS KLASSEN
KAPITEL 7: VERERBUNG
KAPITEL 8: POLYMORPHISMUS, DYNASCHISCHE TYPISIERUNG UND DYNAMISCHES BINDEN
KAPITEL 9: NOCH MEHR DATENTYPEN UND VARIABLEN
KAPITEL 10: CATEGORIES, POSING AND PROTOCOL
KAPITEL 11: DER PRÄPROZESSOR

 

 

 

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