
Kapitel 2 - Fortsetzung
Der @implementation Abschnitt:
Nachdem Sie also die Methoden implementiert und somit deklariert haben, müssen Sie diese Methoden jetzt definieren. Mit anderen Worten: zuvor wollten Sie eine ausdrucken eine setzteZaehler: und eine setzeNenner: Methode, jetzt müssen Sie Farbe bekennen und dem Compiler sagen, wie er damti machen soll. Die generelle Syntax für den @implementation Abschnitt lautet:
@implementation NeueKlasseName;
methodenDefinitionen;
@end
Vergleichen wir das mit unserem Beispiel:
@implementation Bruch;
-(void) ausdrucken
{
printf (" %i/%i ", zaehler, nenner);
}
-(void) setzeZaehler: (int) n
{
zaehler = n;
}
-(void) setzeNenner: (int) d
{
nenner = d;
}
@end
Sie könnten übrigens wie im @interface Abschnitt auch im @implementation Abschnitt schreiben:
@implementation Bruch: Object;
Es ist Ihre Sache ob Sie das antun wollen, üblich ist es nicht. Der einzige Unterschied liegt allerdings im Semikolon am Schluss des @implementation Abschnittes im Vergleich zum @interface Abschnitt.
Es folgt die Definition der Methoden beginnend mit der Identifizierung der Methode. Diese hat große Ähnlichkeit mit der Syntax im @interface Abschnitt.
-(void) ausdrucken
Beachten Sie hier, das das Semikolon fehlt. Zugegeben: ziemlich verwirrend sind diese Angelegenheiten, bei denen mal hier ein Doppelpunkt, dann wieder ein Semikolon, dann wieder gar Nichts angegeben werden muss. Statt dem Semikolon folgt nämlich nun – in geschwungenen Klammeren – die Angabe, wie die ausdrucken Methode ausgeführt werden soll:
{
printf (" %i/%i ", zaehler, nenner);
}
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EINSTIEG
KAPITEL 1: SCHRITT FÜR SCHRITT ZUM ERSTEN PROGRAMM
KAPITEL 2: OBJEKTE, KLASSEN, INSTANZEN UND METHODEN
KAPITEL 3: DIE VERSCHIEDENEN DATENTYPEN
KAPITEL 4: DIE PROGRAMMSCHLEIFEN
KAPITEL 5: ENTSCHEIDE DICH, ENTWEDER ODER....
KAPITEL 6: UND NOCHMALS KLASSEN
KAPITEL 7: VERERBUNG
KAPITEL 8: POLYMORPHISMUS, DYNASCHISCHE TYPISIERUNG UND DYNAMISCHES BINDEN
KAPITEL 9: NOCH MEHR DATENTYPEN UND VARIABLEN
KAPITEL 10: CATEGORIES, POSING AND PROTOCOL
KAPITEL 11: DER PRÄPROZESSOR