
Wasser dient dem Körper im Plasma als Lösungsmittel, dient der Wärmevermittlung und zur Kühlung, ist beteiligt an der Bildung von Puffersubstantzen und wesentlich am Transport von Stoffen beteiligt. Um eine ausgeglichene Wasserbilanz zu erreichen, benötigt der Körper eine Kontrolle über Einfuhr und Ausfuhr um nicht in Gefahr der Dehydrierung oder Überwasserung zu geraten. Die durchschnittliche Wasserzufuhr beträgt etwa 2,5 l/d und setzt sich zusammen aus Getränken, Wasser in fester Nahrung und dem im Stoffwechsel entstehenden Oxidationswasser. Gerade über die feste Nahrung wird ein nicht unerhblicher Teil an Wasser aufgenommen. Dem gegenüber steht eine gleich hohe Wasserabgabe , die sich aus Urinausscheidung, Stuhl, der Atemluft und der von der Haut abgegebenem Wasser zusammensetzt.
Ein Wasserdefizit führt zur Dehydrierung und zum Durst, ein Mechanismus, der durch das sog. Durstzentrum im Hypothalamus gesteuert wird. Dabei wird nicht direkt die Wassermenge im Körper gemessen sondern indirekt über Osmolarität Rückschüsse auf die Wasserbilanz gezogen. Für den Durstmechanismus spielt zudem noch der Angiotensin-Spiegels im Liquor eine auslösende Rolle. Wasser stellt je nach Alter und Geschlecht mit 46 bis 75% des Körpregewichts den mengenmäßig größten „Baustoff“ dar 3/5 dieses Wassers befinden sich im Intrazelluläran Raum (IZR) und ca. 2/5 im extrazellulären Raum (EZR), wobei der EZR aus Zwischenzellraum (Interstitium), Plasmawasser und sog. transzellulären Flüssigkeiten (Liquor, Darmlumen,...) besteht.
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